Fashionable Cigarettes

April 8th, 2014

Man muss sich nichts vormachen. Gerade im Fashion-Geschäft gibt es genügend Leute, die dieses semi-heimliche Laster mit sich herum schleppen. Aber besonders “fashion” ist es nicht, wenn man sich die Zigarette am Hinterausgang der Modenschau anzündet. Das ehemalige Statussymbol der Rebellion und der Kunst hat jeglichen Charme verloren, statt sexyness bleibt nur kalter, abgestandener Rauch in einer self-tracking Gesellschaft, die heute nur gesund sein will. Die Models, Designer und Künstler der Gegenwart brauchen sich aber nicht mehr zu verstecken, denn die E-Zigaretten versprechen Abhilfe bei der Nikotinsucht.

In Hollywood konnte man sie schon in Aktion sehen. Leonardo DiCaprio hat sie bei den Golden Globes am Tisch ausgepackt und genüsslich dran gepafft. Das könnte man, gerade in den sehr strikt regulierten Vereinigten Staaten, mit echten Zigaretten niemals machen. Denn Zigaretten gelten als unsauber, unschick, sind symbolhaft für Leute ohne Disziplin. Dass es trotzdem genügend Raucher gibt, ist der starken Tabakindustrie zu verdanken, die weiterhin für sich und ihr umsatzstarkes Suchtprodukt wirbt.2´

Nun machen Fortschritte in der Technologie möglich, was sich Raucher schon immer gewünscht haben. Die E-Zigarette ist nicht nur dafür da, um seinen Drang auch in Restaurants oder auf Awardshows zu befriedigen, sondern auch die gesündere Version des Rauchens. Weil nur Wasserdampf und nicht Tabak inhaliert wird, es also nicht zu Abfallstoffen beim Verbrennen kommt, ist das sogenannte “vaping” der E-Zigarette nicht so belastend für die Lungen. Auch zum Entwöhnen kann sich der elektronische Glimmstengel eignen, denn man kann die Nikotinstärke in der Trägerflüssigkeit selber bestimmen und so sukzessive immer schwächere Sorten nehmen.

Noch gibt es keine Langzeitstudien zu den gesundheitlichen Auswirkungen der e-Zigarette, aber die meisten Mediziner und Forscher sind sich jetzt schon darüber einig, dass sie ein wesentlicher Fortschritt zum herkömmlichen Tabak darstellt. Zudem schon sie auch den Geldbeutel, denn die laufenden Materialkosten beziehen sich auf die Trägerflüssigkeiten, die wesentlich günstiger sind als eine Packung Zigaretten und viel länger halten.

Natürlich schickt sich die e-Zigarette auch als Lifestyle-Produkt, denn nichts von der symbolischen Stärke des rebellischen Rauchens ist an ihr verloren gegangen. Sie hat aber zudem auch noch die Macht des Zeitgeistes hinzugewonnen. Heute zählen eine langanhaltende Gesundheit und Fürsorge um die Schönheit zu den Werten der Gesellschaft. Kein e-Zigaretten-Raucher wird jemals Mundgeruch oder gelbe Finger haben – das ist ein großer Pluspunkt. Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen und mittlerweile sogar einen regelrechten Promi-Hype. Alle sind sich einig: die e-Zigarette ist das neueste Accessoire, nun muss man sich endlich nicht mehr für das Rauchen schämen und am hintersten Notausgang heimlich qualmen. Sondern sein Laster einfach Laster sein lassen und zur gesünderen Alternative greifen.

von Gastautor 

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Die Klassiker im Schrank

March 24th, 2014

Ich ziehe um. Das bedeutet jede Menge Arbeit und Ausmisten. Und seien wir uns mal ehrlich, wieviele Teile kann man schon immer gern tragen? Ein paar Klassiker, die ich immer gern trage gibt es nun doch. Und das restliche Zeugs könnte ich gut und gerne halbieren. So habe ich in den letzten Woche mich von wenig getragenen (weil zu klein oder groß gekauften) Schuhen verabschieden, habe zwei Ikea-Taschen voller Kleidung gepackt und erfreue mich nun der Dinge, die ich wirklich gerne mag, sehe und trage. Wie meine weißen Converse, mein alter Reisering, die dunkelgrauen Jeans und mein grüner Parker. Ein paar Dinge fehlen natürlich immer noch, wie zB eine echte Casio, wie diese hier:

 

Ich habe ganz viele 3€- Casios aus Spanien bei mir im Schrank, die nach Lust und Laune piepsen, aber eigentlich wäre ich jetzt doch mal alt genug mir eine echte zu leisten. So teuer sind die gar nicht. Auch nicht die goldenen… Die mit schwarzen Zifferblatt hat’s mir besonders angetan. Diese hab ich online bei christ.at bereits um 49€ gefunden, kein schlechter Deal eigentlich. Aber ein bisschen dauert’s noch, zuerst muss der alte Krempel weg, dann gönn ich mir die.

 

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Die schönsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee

March 13th, 2014

Von Flensburg und Laboe im Westen über die Halbinsel Fehmarn, Lübeck und Rostock bis nach Heiligendamm, Rügen und Usedom im Osten zieht sich die Ostsee auf deutscher Seite. Wer die schönsten Sehenswürdigkeiten erkunden will, durchquert dabei mindestens zwei Bundesländer, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Das raue und flache Schleswig-Holstein im Westen scheint das direkte Gegenteil zum gemütlichen und grünen Mecklenburg-Vorpommern im Osten zu sein. Ein Ausflug entlang der schönen Ostseeküste führt an vielen Attraktionen vorbei, die einen Einblick in die Geschichte und die Kultur dieses schönen Landstrichs im Norden Deutschlands geben. Wer die Küstengebiete erkunden will, bucht sich dazu am besten einen Wagen bei einer Autovermietung, mit dem man flexibel und mobil ist. Eine Autovermietung vor Ort ist der erste Ansprechpartner, wenn man die schönsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee mit dem Auto besuchen will.

Flache Ebenen von Flensburg bis Lübeck

Als Ausgangspunkt einer Reise zu den schönsten Attraktionen der Ostsee bietet sich der westliche Teil rund um Flensburg an. Das weite und flache Land übt einen ganz besonderen Reiz auf freiheitsliebende Besucher aus. Aktive Segler und historisch Interessierte machen Halt in Laboe und besuchen einen der schönsten Häfen an der Kieler Förde. Der Ort ist aber nicht nur bei Seglern beliebt. Das Wahrzeichen der Stadt, die Mühle, dreht sich noch heute und ist ein beliebter Treffpunkt für Besucher und Einheimische. Das schöne Ostseebad ist vor allem durch das Marine-Ehrenmal bekannt, das für die in den Weltkriegen gefallenen Marinesoldaten steht und das in seiner in seiner Größe einmalig ist. Hat man die 341 Stufen erfolgreich bewältigt, entschädigt ein phantastischer Ausblick für die atemberaubende Mühe. Das Technische Museum U-995 ist ein Überrest aus dem Zweiten Weltkrieg und eine interessante Anlaufstelle für historisch Begeisterte.
Hansestädte und UNESCO-Weltkulturerbe

Etwas weiter nach Osten liegt die Hansestadt Lübeck mit dem berühmten Holstentor. Die Altstadt gehört heute ebenso wie das Holstentor zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wismar steht ebenfalls für das kulturelle Erbe der früheren Hanse und wurde zum Weltkulturerbe ernannt. Die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns ist die Hansestadt Rostock, die auf halber Strecke zwischen Wismar und Stralsund liegt. Das Zentrum rund um die im Jahr 1419 gegründete Universität ist heute noch die Attraktion für Besucher, die zwischen Ziegenmarkt und Marienkirche, zwischen dem Heiliggeisthof und dem Zisterzienser-Kloster nach den Spuren der Hanse suchen. Die Rostocker Altstadt zwischen dem Alten Markt und der Petrikirche ist heute fast vollständig im Stil ihrer Zeit rekonstruiert. Wer einen Ausflug in die alte Seefahrerromantik machen will, tut dies mit einer Fahrt nach Warnemünde, das ebenfalls zu Rostock gehört.

Kreidefelsen und mondäne Ostseebäder

Der östliche Teil der deutschen Ostsee wird von der Hansestadt Stralsund bestimmt. Die Altstadt gehört heute ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe, sie soll das kulturelle Erbe der früheren Hanse erhalten. Stralsund ist aber vor allem als Tor zur Insel Rügen bekannt. Die Kreidefelsen von Rügen sind sicher das wichtigste Wahrzeichen der Insel. Doch die Vielzahl an historischen Bauten und die schönsten Bäder an der deutschen Ostseeküste lassen erahnen, welche Pracht die Schönen und Reichen in früheren Jahrhunderten genießen durften. Binz auf Rügen dürfte nur eines der bekanntesten Beispiele für schneeweiße Villen und prächtige Promenaden sein. Ein Ausflug entlang der deutschen Ostseeküste endet auf der Insel Usedom, die mit ihren Kaiserbädern dem mondänen Rügen nicht nachsteht. Swinemünde, Neukrug und Heringsdorf sowie Zinnowitz und Ahlbeck sind die Ostseebäder, die auch heute noch beliebte Orte für ruhesuchende Urlauber sind. Gleichzeitig genießen sie den Ruf international anerkannter Luxusbäder höchsten Ranges, die bis heute das attraktive Überbleibsel einer historisch interessanten Epoche sind. Ein Ausflug entlang der Ostseeküste von den schönsten Städten Schleswig-Holsteins bis zu den eleganten Seebädern Mecklenburg-Vorpommerns bietet somit neben dem so geschätzten Erholungswert auch einen Ausflug in die Historie des ganzen nördlichen Landstrichs.

 

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Wanted! Vintage Badeanzug

March 3rd, 2014

Es ist März. Gut, so denn das bedeutet, dass es höchste Zeit ist sich mal wieder was zu überlegen für den weiteren modischen Verlaufes dieses Jahres (das hier war letztes Jahr). Ich sag mal: genug von dem bunten Blödsinn. Auch wenn mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings die Frühlingsgefühle und bunten Blühten wieder Hochsaison haben. Oder genau deswegen. Wer sagt denn bitte, dass man nicht genauso gut mit schwarz-weiß-grau und einer schicken horn-farbenen Sonnenbrille gut aussehen kann?

Und was die Sache mit dem Bikini anbelangt: hier bin ich voll und ganz für die Klassiker. Dieser hier von Esprit ist zum Beispiel so einer. Als hätte ihn Jeanne Morceau in “Jim et Jules” getragen. Seufz.

Foto: Esprit

Was noch zu sagen wäre? #willichhaben

Danke. Over und out, Frühlingsgefühle killen gehen.

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Heimwerkerei oder die Sache mit dem Bohrer

March 3rd, 2014

Jedesmal das gleiche. Ich spaziere durch den Ikea auf der Suche nach Mobilar das Ordnung in mein Chaos bringt. Und das finde ich dann meistens auch. Nur irgendwann stehen soviele Kästen und Regale in der Wohnung, dass ich nicht mehr darum rum komme, die Wände in Betracht zu ziehen. Einziges Problem: die Sache mit dem Bohren.

Erstens weil ich keinen Bohrer habe. Zweites habe ich Angst. Angst vor Wänden die bröckeln und enorm viel größere Löcher, als meine Intension war, haben. Und dann wäre da noch diese leichte Angst vor Rohren und elektrischen Leitungen. Ok, das lässt sich ansich wenn man sich ein bisschen die Steckdosen und Lichtquellen ansieht ausschließen, aber man weiss ja nie. Oder eigentlich: Mann weiß es meistens ja schon. Nur Frau nicht.

Also muss man Mann suchen, Mann mit Bohrmaschine und Zeit. Und Lust. Und das alles wegen ein paar kleinen Löchern in der Wand, so schwer kann das ja wirklich nicht sein!

Also, habe ich beschlossen, mich einfach mal umzusehen auf dem Markt. Dem Markt der Bohrer. Der Schlagbohrmaschinen um ganz genau zu sein. Und siehe da, die Dinger sind gar nicht so teuer. So teuer kommt mich ein-zwei geniale Lock-Essen mit gutem Wein sicherlich auch.

Gesagt, getan. Ich kauf einen Bohrer. Den Bosch PSB 500 von Hellweg um genau zu sein. Damit muss ich mich nun nicht mal mehr mit den guten Ratschlägen im Baumarkt rumschlagen, sondern bekomme das Ding direkt an meine Haustür geliefert. Juhu. Auf eine neue Ära, die der Heimwerkerqueen und ihrem Reich. Samt Wandgaderobe, zumindest in Kürze.

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