Party Hard. Pamper Harder

May 13th, 2012

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Je älter man wird, je öfters die Nacht länger wird und je mehr Alkohol durch das System im Laufe der Jahr fließt, umso mehr muss man von innen und außen wieder nachglätten. Mit Masken, Haarölen, Pflegecremen und anderen gutriechenden Sachen, die meistens in erster Linie einen gewissen Arbeitsaufwand erfordern. Aber eben nicht nur notwendig, sondern auch förderlich sind für das Aussehen.

Woran man einen guten Afterhour Club erkennt? Am Spiegel im Klo.

Woran man einen guten Afterhour-Club erkennt? Am Klospiegel.

Und wenn Natron, Eier und Gurken mal wieder aus sind, ist es eine wahre Freude auf die netten, hübsch abgepackten Produkte aus der Parfümerie zurückzugreifen. Non-Alpinistinnen-Style.  Read the rest of this entry »

Die Liebe ist ein Esel

May 10th, 2012

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Vor einigen Wochen im erstaunlich kalten und hohen (1.500m Seehöhe) Umbrien haben wir uns kennengelernt. Wir waren von Anfang an ein ungewöhnlich perfektes Paar. “The Austrian girl get’s the Austrian donkey,” wie die Italiener gleich richtig bemerkt haben.

Mozart the donkey in Umbria

We both like music, the mountains and italian food. #tbumbr #mozartthedonkey

Manche Dinge sind so schön einfach im Leben. Esel gehören nicht dazu. Aber auf einige Sachen konnten wir uns trotzdem einigen.

Into the wild, wild Monti Sibillini national park.

Into the wild, wild Monti Sibillini national park.

Monti Sibillini ist ein wunderschönes Plateau in den Bergen Umbriens und auch wenn ich hier am Blog keine Reisetipps und Co abgebe – sehenswert. Allein schon um einmal bei Mozart vorbeizuschauen und Hallo zu sagen. Und dann bitte auch gleich den frischen Ricotta mit Honig probieren. Der schmeckt nämlich so gut, dass mir schon bei den Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen läuft.

Liebe auf den ersten Blick. Oder so.

Liebe auf den ersten Blick. Oder so.

 

 

Virtuelle Wiener Geschichten

May 7th, 2012

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Mit der Facebook-Zeitmaschine in die Vergangenheit. Otto Wagner hat die Stadtbahn gebaut. Warum ich das weiß? Weil er sie mit hübschen grünen Abtrennungen eingezäunt hat, die Sonnensymbole zeigen. Ein Merkmal, auf das mich meine Mutter hinweist seitdem ich denken kann. Und aus genau dem selben Grund heißt der Club U bei mir auch immer noch Otto Wagner Pavillion. Club U ist von mir aus die Retro-Diskothek, die sich im Untergeschoß befindet. Oben regieren K&K Atmosphäre und prächtige Jugendstil-Architektur. Dass Otto Wagner auch das Postsparkassengebäude erbaut hat, weiß ich hingegen erst seit kurzem (shame on me). Genau genommen seitdem ich die ForeverWien Facebook Gruppe verfolge.

Otto Wagners Stadtbahnzaun im Frühsommer.

Otto Wagners Stadtbahnzaun im Frühsommer.

Zunächst war es mir ja sehr suspekt. Maria Theresia, Kaiserin Sisi und ihr Franz, Sigmund Freund, Egon Schiele und andere Wiener Celebrities aus der Jahrhundertwende sind mittels eigener Facebook Profile in der Gruppe zum Leben erwacht. Kindisch. Absurd. Gewöhnungsbedürftig. Aber auch amüsant. Und interessant. Und wenn man sich ein wenig damit beschäftigt auch noch lehrreich. Und ehe man sich versieht, war ich in den Bann gezogen. Schließlich erzähle ich meinen Besuchern in Wien seit Jahren die gleichen Stories von Maria Theresias Leibarzt, der Geschichte hinter dem Stock im Eisen und wenn wir am Stephansdom vorbeikommen auch noch die des Baumeisters, den der Teufel geholt hat. Kurz – großteils alles was heute noch in meinem Merkbuch aus Volkschulzeiten steht und sich doch tatsächlich als “merkenswürdig” (oder: “merkbar”) herausgestellt hat.

Das Kaiserschmarrn Rezept, dass Maria Theresia gepostet hat, kannte ich zwar schon, aber das Österreichisches Zeitungsarchiv im Internet hingegen noch nicht. Updates wie Marie Antoinettes “Morgen übersiedle ich nach Frankreich! Bin schon so aufgeregt!” bringen mich auch schnell mal zum Schmunzeln.

Wer sich näher mit den Kommentaren beschäftigt, wird außerdem feststellen, dass hinter dieser Aktion von Wien Tourismus ein unglaublicher Aufwand stecken muss. Schließlich interagieren hier die verschiedenen Charaktere in aller Öffentlichkeit. Schade eigentlich nur, dass ich nicht Historikerin bin. Dann würde ich mich jetzt gleich in eine Figur von damals verwandeln und ein bisschen in der Geschichte mitmischen. Alma Mahler zum Beispiel, die hätte sicher das eine oder andere skandalöse Geheimnis zu lüften…

Wien Single und der Fahrschein ins Glück

May 3rd, 2012

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Wien Single. Jedes Mal wenn ich in Wien ein Handyticket für die öffentlichen Verkehrsmittel löse schicke ich diese zwei schicken Worte an eine eingespeicherte Nummer. Besonders schön ist es, wenn ich wieder mal unabsichtlich die Sprachfunktion eingeschalten habe und bereits beim Tippen beim Handy mir laut vorliest “Wien single”. Wahrscheinlich denken sich dann alle in unmittelbaren Umkreis befindlichen Leute genau das gleiche wie ich in diesem Moment – die ist auf Partnersuche und lässt sich jetzt per SMS Datingvorschläge schicken.

Vielleicht sollte ich mal einen von den beiden verlieren.

Vielleicht sollte ich mal einen von den beiden verlieren. Foto: Lea

 

Meistens male ich mir dann meine Optionen aus. Zum Beispiel: “Markus, 26, groß, sportlich und Uhrenliebhaber. Andreas, 28, dunkel und bärig. Liebt Rotwein oder auch Lukas, 29, Fotograf und Maler.” Aber nein, zurück kommt wie immer der trockene Wienerlinientext und die Info, dass mein Konto gleich 2,20€ ärmer ist. Vielleicht sollte ich die 2,20 doch besser in einen Drink in Zukunft investieren. Oder in eine echte Partnerbörse. Inzwischen frag ich mich ja schon, ob es wohl anderen Singles in Wien auch so geht oder ob die alle einfach lieber in gedruckte Papierfahrscheine investieren.

Wohin soll’s denn gehen? 

Im Grunde wollen wir doch alle das gleiche. Glücklich sein. Egal ob als Single, Pärchen, supernerviges Pärchen, Ehepärchen oder -Gott bewahre! – Pärchen mit Kindern. Manche wissen es schon früh wohin es gehen soll, andere steigen einfach mal ein und zahlen ein paarmal Strafe für nicht gelöste Tickets und andere sitzen wahrscheinlich noch ewig im Warteraum, bis sie wissen wo die Züge das Gleis verlassen. Da ich letztens gefragt worden bin, was für Typen es denn so in Wien gäbe, hier ein kleiner Ausflug durchs nächtliche Wien und was einem dort so begegnen (kann).

Taxi

Los geht’s im Taxi, denn in Wien startet man spät in die Nacht. Vor 1 geht nichts, auch wenn man das besser nicht seinen Eltern erzählt. Vor allem nicht beim sonntäglichen Mittagessen, bei dem man gerade noch so über die Runden kommt. Meistens sind Taxifahrer wortkarg, schalten dann aber doch das Radio (wenn man höflich fragt) auf Energy um. So und wer nun gut Ausschau hält findet vielleicht auch den einen Typen, der doch letztens glatt einer Freundin einen Heiratsantrag gemacht hat. Immerhin war die Fahrt dann umsonst.

Pratersauna

Hier geht alles. Und nichts. Denn der Weg heim ist weit und die Musik lädt zum langen Verweilen ein. Wer Lust auf “Clubschmusen” (schönes Wort, oder?) hat, ist hier richtig. Soll es genau dabei auch bleiben sucht man sich am besten fesche Gesellen, die für diesen Abend von weit her angereist sind (und somit auch bald wieder in der Ferne verweilen).

Morisson

Heiß, laut, dreckig und sexy. So sind hier auch die Typen. Wer sich schnell einen angeln möchte, wirft sich an die Stange und ich garantiere, zwei Runden später muss man sich nur mehr im Kreis drehen um seine Wahl zu treffen.

Aruba-Bar

Was einem hier begegnet, lässt man am besten auch hier sitzen. Den Schinken-Käse-Toast und das kleine Schon-Fast-Reparatur-Seitl sollte man jedoch auf jeden Fall konsumieren. Wenn auch nur um dem Typen von vorher nochmal zu smsn.

Cafe Leopold

Von Millionär bis Tellerwäscher, lauert einem hier alles auf. Manche Unterhaltungen starten hier mäßig spannend “Bist du Radfahrer?” und steigern sich ins absolut absurde “wenn nicht zu dir und nicht zu mir, wollen wir dann zu ihm nach Hause gehen?”

Wer jetzt den Eindruck bekommen hat in Wien gibt’s keine brauchbaren Typen, liegt a) richtig b) falsch oder c) könnte es mal mit der  Singlebörse Parship.at probieren, die mich zu diesem schönen Gedankenausflug inspiriert haben.


Sommertöne

May 3rd, 2012

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Monkey Safari – Stoned

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