Wie werd ich ihn los in 10 Fragen oder das Thema Fußball

April 14th, 2010

Fußball… war noch nie meins. Wobei es damals in der Volkschule mit diesem Sammelheft (das ich geheim gehalten habe) bereits leichte Ansätze gab, die wohl im Kern erstickt worden sind. Schade eigentlich.

Aber da ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Match (Rapid:Lask) war, will ich euch dieses amüsante Spektakel nicht vorenthalten. Frühe Erkenntnisse des Abends: a) es war kalt und regnete b) es gab Bier und c) als mein +1 einem etwas älteren Journalisten auf der Pressetribüne erzählt, dass dieses Match mein erstes ist meint er nur mitfühlend “na, dann braucht sie in Zukunft ja nicht mehr mitkommen”. Lieber Herr Journalist, das war umgekehrt! Nur soviel zur Stimmung. Achja, und Tore sind im Endeffekt auch keine gefallen, disappointing!

Wir ziehen quasi gleichzeitig mit den Spielern ein, ganz nett so mit dem Flow zu gehen. Im Laufe der nächsten Stunden stellen sich einige weitere Erkenntnisse ein:

a) Höflichkeit siegt, auch bei den Securities, b) Sportjournalisten sind zu 99% (und ich hab kein 1% gesehen, aber wahrscheinlich gibt es sie) männlich und auch ein wenig arrogant, wennauchgleich nicht unfesch und c) die Spieler des LASK beschriften ihre Badeschlapfen, oder es macht jemand für sie. Jedenfalls fiel ein Schlapfen raus wie die Kiste an mir vorbeigewandert ist. Das wär mal ein Souvenier.. bringt sowas was auf ebay?

Es gibt keine dummen Fragen. Right! Hier also die Top 10, die mit teilweise bewiesener Maßen besonders gut ankommen:

1. Rapid:Lask – und wo spielen die?
2. Warum haben die eigentlich die Nummern nur hinten am Dress?
3. Tauschen die beim Einwechseln die Dressen oder haben die alle eigene Nummern?
4. 90:00 – und warum spielen die immer noch?
5. Wann ist denn eigentlich endlich mal eine Pause?
6. Gibts hier auch was vegetarisches zum essen?
7. Und, für wen arbeitest du? (Achso, der Chef bist du hier…)
8. Wo ist nochmal der Ball gerade?
9. Ist Chinchilla das Maskottchen?
10. “Was schreien die da im Rapid Sektor?” – “Linzer Schweine” – “Schweine!?”

Zugegeben, ein bisschen hat mich das ganze schon in den Bann gezogen. Und, ganz ehrlich – wer hätte das gedacht!? Also, an alle die noch nie auf einem Match waren – so worth it! Ein Stück österreichische Kultur, die gesehen werden will. Und, ein wenig besungen ;-) Shalalalalaaaa..

Chatroulette in Concert

March 23rd, 2010

This is great. Chatroulette is fun the way it is but this made me laugh out loud!

User-generated Mode aus Wien

February 7th, 2010

Manche Ideen sind einfach so gut und scheinen so viel Spaß zu machen, dass man sie am liebsten selbst gehabt hätte. So wie die von Anna und Moritz, die beiden Besitzer von useabrand. Useabrand ist einerseits ein Shop in der Zollergasse 15 (gegenüber vom Cafe Europa, und gleich nach dem fantastischen vietnamesischen Frühlingsrollen Lokal Sapa) in dem die beiden ihre eigenen Modekollektionen verkaufen und andererseits ein Onlineshop mit “user generated content”.

Einmal im Monat wird auf der Website eine Contest veranstaltet, bei dem jeder der eine Skizze von seinen Modeträumen anfertigt mitmachen kann. Die (angemeldeten) user auf der Seite können dann voten welches Stück sie am liebsten “in Echt” produziert sehen würden. Das Gewinnerteil wird dann für den Gewinner maßgeschneidert und anließend für den Shop produziert und verkauft, wobei der Designer sogar am Umsatz beteiligt wird. Die ideale Kombination aus user generated Ideen und professionellem Wissen im Bereich Mode/Produktion/Vertrieb, Mode 2.0.

Von der CI her erinnert useabrand ein wenig an American Apparel, klares, schlichtes Design, keine Rüschen, aber dafür raffinierte Falten und Schnitte. Die Presse schreibt in ihrem Artikel sogar: “Stilistisch reiht sich das Unternehmen in die Kategorie urbane, reduzierte, ökologisch korrekte Mode ein. Der Vergleich mit American Apparel wird dabei laut, vielleicht etabliert sich useabrand als die europäische Konurrenz des amerikanischen Labels.”

Nach dem Pressefrühstück letzte Woche im Offline Shop (seit Dezember in der Zollergasse, Onlineshop gibts seit Ende Mai 09) hab ich Anna Rihl ein paar Fragen gestellt:

Anna, wie ist eure Idee zu useabrand entstanden?
Anna: Zuerst war da der Plan ein Modelabel zu gründen. Einfach ein Modelabel ist aber langweilig. Wir haben uns überlegt, was die Marke noch spannender machen könnte. Durch den ganzen Web 2.0 Hype wollten wir etwas machen, wo die Menschen mitbestimmen können und Einfluss auf die Marke haben können. So ist die Idee entstandem , dass man bei unserem Label selber Entwürfe einreichen kann, die dann nach einer Abstimmung durch die community von uns umgesetzt werden. Nachdem klar war, dass es das noch nicht gab, waren wir davon überzeugt, dass das you-create-fashion Prinzip das Richtige für unser Label ist. Nun brauchten wir nur noch einen Namen, useabrand war am Logischsten.

Wer sind die user, die Entwürfe einschicken?
Anna: Es sind wirklich ganz verschiedene Personengruppen, die uns ihre Entwürfe schicken. Einerseits kommen natürlich viele aus dem Designbereich (Graphik, Architektur, …), andererseits gibt es einige mit einem ganz anderen Backround. Wir hatten schon SchülerInnen, Medizinerinnen, eine Wirtschaftsstudentin,usw. Auch das Alter der user-designer ist immer ganz unterschiedlich.

Was ist bei den Einsendungen zu beachten, wie gewinnt man am besten?
Anna: In erster Linie ist die Idee am Wichtigsten. Dennoch ist uns aufgefallen, dass die user natürlich am ehesten für jene Kleidungsstücke voten, die auch schön gestaltet sind. Die Skizze muss nicht perfekt gezeichnet sein, eine schöne Präsentation kann vieles wettmachen. Am besten eine coole Idee mit interessanter Aufmachung.

Welches user-designte Stück hat sich bisher am besten verkauft?
Anna: Lustigerweise der Rock von faicity, ein grauer Jersey-Kreisrock- ziemlich schlicht, aber kommt sehr gut an.

Was sind eure Visionen für die Zukunft? Wie schaut useabrand im Idealfall in drei Jahren aus?
Anna: Wir planen 2011 in den wholesale zu gehen, also auch an Großhandelskunden zu verkaufen, was dazu führen würde, dass die Marke useabrand auch im Ausland zum Verkauf angeboten wird. Wir wünschen uns einen langsamen und stetigen Wachstum, dem die Marke nachkommen kann.

Den wünsch ich euch auch, danke Anna für das Interview!

Fotos aus dem Shop:

The winner takes it all

February 6th, 2010

So to say. Well, I wanna win. I hardly ever enter competitions where you actually have to do something, but for this I made an expection. The Deichkind & Prodigy signed Bataleon snowboard in the new urban art forms competition.

Long talk short: my snowboard got stolen last December in Obertauern and I need a new one. I’d already looked at the Bataleon Funk Kink at my favorite snowboard equipement shop in Vienna (Hangloose, they are great and no, unfortunatly I don’t get any money for saying so ;) Anyhow, the board is colored in my favorite Kindergarten colors and I reckon it will kick ass on the slopes.

So, since I recently started my “wearable tunes” jewellery series I did one with the UAF logo and took some pics. Have a look:

Goldschmiedesäge vom Opa, Feilen vom Papa, Feuer, Schaber, Nagel, Zange und eine gute alte Schallplatte (wer errät welchen Künstler ich da ge-urban-art-formed hab gewinnt einen Anhänger mit Wunschmotiv! ;)

In the making…

und voilà:

ein bisschen zweikomponenten Magic, damit die einzelnen Teile gemeinsam schön fliegen und das Logo ergeben…

der durchsichtige Steg, but let’s just call it magic!

…und die das Endprodukt mit mir, ready to win a board and go snowboarding ;)

In case I don’t win – I will probably start selling this kinda jewellery sooner or later, talk to me about it! And… yes, this was fun and a lot of work so, well let’s just wait and see.

Wallart and invisible bookshelves, we can!

January 15th, 2010

Today felt like a good day to do something a little creative. So I cut up some LPs with my saw. I found something like that on the internet but can’t find the link anymore… anyhow, Mr and Ms LP now live above my bed, right beside the super awesome bookshelf (d.i.y. - and yes, I drilled the holes myself *proud*).

So, schaut das jetzt insgesamt aus:

Das unsichbare Buchregal:

So befestigt ;)

…und Mr LP im Detail:

What do you think? Should the LP figure family grow? :)

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