Lieber Gardasee!

July 7th, 2014

Vielleicht kannst du dich noch an unsere erste Begegnung erinnern? Es war im September letzten Jahres, da haben wir uns endlich gesehen. Dabei hab ich doch schon so viel von dir gehört und nie hat es mit einem Besuch geklappt. Entweder warst du gerade zu weit weg, oder hattest gerade soviel Besuch, dass ich keinen Platz mehr gefunden hab. Das nächste Mal passiert mir das nicht mehr, jetzt gibt es ja HouseTrip und so, dann klappt’s auch mit den Nachbarn.

Wunderschön warst du. Im Sturm wie im prallen Sonnenschein. Ein wenig frisch war das Wasser, erfrischend für meinen Geschmack. Oh und das Essen! Gar nicht sattsehen und essen hab ich mich können von den leckeren Oliven, dem italienischen Brot, den reifen Tomaten und dem leckeren fangfrischem Fisch. Besonders schön fand ich es Abends am Seeufer zu sitzen und zu picknicken. Ein Sonnenuntergangs-Picknick, das seinesgleichen sucht. Erst im Schatten eines Olivenbaumes, dann im Schatten des Berges bis sich langsam die Sonne am Horizont verzogen hat und nur mehr in der Ferne ein kleiner Lichtstreifen zu sehen war.

Und auch Charme hattest du! Die leicht abbröckelnde Wände der vielen Villen in Riva del Garda haben es mir angetan. Ohne sie wäre der Ort nur halb so schön. Es gehört zu dir. Wie Gelato zu einem Italienurlaub. Oh Gelato! Auch diese Kunst beherrscht du nahezu perfekt. Am besten hat es geschmeckt nach einer langen Radtour. Zum Beispiel vom Tremalzo am Single Trail hinab. Eine Tortur, oh ja. Und zugleich eine wunderbare Freude, an die meine Muskeln mich noch eine ganze Weile heiter erinnert haben.

Das nächste Mal werden auch meine Muskeln vorbereitet sein, meine Haut mit Sonnencreme gewappnet und die SD-Carde meiner Kamera blitzeblank gefegt sein.

Nun denn, ich hoffe es geht dir gut und wir sehen uns bald!

Mille baci,
das Mädchen mit viel Fernweh

 

 

 

 

 

 

 

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La tour du chocolat – Eine kulinarische Reise durch die Schweiz

February 16th, 2014

Die Schweiz ist nicht alleine das Land der hohen Berge und der neutralen politischen Haltung. Vielmehr gilt es als Heimat vieler kulinarischer Genüsse. Sie sollten unbedingt einmal probiert werden und dürften den Urlaub nahe den Alpen geschmacklich abrunden.

Die Lust am Fleisch

Die Kantone Graubünden und Wallis locken ihre Gäste mit einer ganz besonderen Spezialität. Die Rinder, die weite Teile des Jahres auf den Bergwiesen verbringen und in der Blüte ihrer Kraft verarbeitet werden, gelten als Fleischspezialität der besonderen Art. Der Schinken wird geräuchert und an der Luft getrocknet. Hier erhält er sein würziges Aroma und seinen herben Charakter. Aber auch Wurst und Rohfleisch aus dieser Region müssen unbedingt verköstigt werden. Traditionelle Rezepte, zu denen etwa das Bestreichen mit Apfelsaft gehört, erhöhen das Aroma und lassen es noch lange als wunderbare Erinnerung nachklingen.

Mit herzhaftem Käse gesegnet

Die Kühe auf den Weiden geben aber nicht alleine ein köstliches Fleisch ab. Vielmehr produzieren sie ebenso Milch, aus der später Käse produziert wird. Die Kantone Bern und Appenzell gelten dabei als führend, da die Lebensmittel hier mit speziellen Gewürzen und manch edlem Geist bestrichen werden. Insbesondere die Verwendung regionaler Kräuter verleiht jedem Käse eine typische Note, die sich bereits in den anderen Kantonen nicht mehr nachahmen lässt. Aber auch die Ruhe und Entspannung, die die Rinder auf den Bergwiesen wahrnehmen, ist der Milch und allen daraus gewonnenen Speisen deutlich anzumerken.

Das Brot gehört dazu

Doch was wären Käse und Schinken, wenn dazu das passende Brot fehlt? Weit verbreitet ist auch in der Schweiz die Verwendung von Hefe oder Sauerteig. Wer jedoch eine ausgiebige kulinarische Tour durch die Alpenrepublik anstrebt, sollte mit dem Mietwagen bin in das Kanton Tessin fahren. Dort wird der Teig mit einem Schuss Öl angereichert. Meist handelt es sich dabei um ein regionales Erzeugnis aus Oliven, Raps oder anderen Pflanzen. Doch selbst während des Reifeprozesses dieses dickflüssigen Speisemittels werden bestimmte Kräuter hinzugesetzt, die sich später im Geschmack des Brots erkennen lassen.

Die alkoholische Begleitung

Zu einer herzhaften Speise passt am besten ein köstliches Getränk. Hierbei geht es sogar hochwertig zu: Nahezu jedes Kanton des Alpenlandes verfügt über eigene Anbaugebiete des Weins. Die Rebsorten können dabei erheblich variieren. Ihnen allen gleich ist jedoch die natürliche Reife langer Sonnentage. Wer es etwas deftiger mag, greift dagegen zum Bier. Im Vergleich zu deutschen Erzeugnissen dürfte dieses allerdings etwas milder und süffiger daherkommen – es wird nämlich mit weniger Hopfen versetzt, wodurch ihm zuweilen die herbe Note fehlt. Sowohl der Wein als auch das Bier runden die Mahlzeit jedoch zünftig ab.

Der Kaffee als Krönung des Tages

Nicht nur am Morgen, sondern auch am Abend gilt der Kaffee als beliebtes Getränk, um entweder den Tag kraftvoll einzuläuten oder ihn entspannt ausklingen zu lassen. In der Schweiz werden unterschiedliche Röstverfahren und Bohnen verarbeitet. Besonders beliebt es stets aber der Milchkaffee. Er wird zu gleichen Bestandteilen aus Milch und Kaffee zubereitet. Zwar wird das Getränk nicht zu den Hauptspeisen des Tages serviert, kann dagegen aber immer außerhalb derselben genossen werden. Gerne trifft man sich etwa auf ein kurzes Gespräch mit Freunden in einem Lokal und zelebriert diese Tradition.

Ein lieblicher Geschmack

Darüber hinaus werden in der Schweiz wunderbare Süß- und Backwaren hergestellt. Insbesondere in dem Kanton Bern lassen sich einige historische Fabriken finden. Auch für die Zubereitung der Schokolade gilt: Es darf gerne etwas milder sein. Würzige Noten und herbe Aromen werden seltener geschätzt. Vielmehr muss die Kakaobohne mit einem ordentlichen Schuss Milch cremig gerührt werden, ehe sie ihre künftige Form annimmt. Stets kann aber ebenso etwas Alkohol das Aroma abrunden. Zudem wird sehr häufig mit Früchten gearbeitet: Die natürliche Süße der Birnen und Äpfel führt zum Verzicht auf Zucker. Die Köstlichkeiten schmecken damit nicht alleine lecker, sondern können oftmals auch ohne Gewissensbisse verzehrt werden. Eine kulinarische Reise durch die Schweiz muss daher keine Sünde sein.

Gesponserter Artikel. 

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Waking up in Meran – ein Adventwochenende im Ottmanngut in Südtirol

January 2nd, 2013

Es gibt Orte, an denen fühlt man sich sofort wohl. Dass das Ottmanngut in Meran, einer dieser Ort werden würde, habe ich bereits beim Betreten des Vorraums gemerkt. Es war kalt und dunkel als wir mit über einer Stunde Verspätung um fast Mitternacht an der Hotelglocke klingelten. Kein Problem, ein herzliches Willkommen und ohne weitere Fragen bekamen wir unseren Zimmerschlüssel. Auch das Passwort fürs WLAN (das auch ganz oben im Turmzimmer exzellent funktioniert hat!) hatten wir wenig später zur Hand. Was will man mehr? Achja, ein gemütliches Bettchen, einen Teller mit Mandarinen, Datteln und Äpfeln und absolute Ruhe.

Das Ottmanngut liegt 5min vom Stadtzentrum in den Weinbergen.

Das Ottmanngut liegt 5min vom Stadtzentrum entfernt am Fuße eines Weinbergs.

Die Zimmer

Neun individuell ausgestattete Zimmer stehen seit September 2012 für Gäste bereit. Das Haus hat eine lange Geschichte und war bereits vor dem 2-jährigen Umbau eine Pension – wer mag bekommt die Fotos vom Umbau gezeigt (sehenswert!) Früher wurde die Pension im Winter geschlossen, da es keine Heizung gab. Die Zimmer hatten jeweils nur Etagenduschen und waren in die Jahre gekommen, als die Familie beschlossen hat alles neu zu machen… und das dann gleich so richtig von Grund auf.

Hier sind wir richtig.

Hier sind wir richtig.

Die liebevolle Weihnachtsdeko (vom Weihnachtsbaum bei der Eingangstür angefangen bis hin zu einem Tannezweig mit weiser Blume im Bad) zog sich durchs ganze Haus. Home for Christmas, fühlen wir uns. Oder zumindest könnte ich mir Weihnachten hier auch vorstellen.

Details wohin das Auge blickt.

Details wohin das Auge blickt.

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One Day

December 12th, 2010

I want to see the Northern Lights. I went to the Faroe Islands last month and if the weather hadn’t been so bad there would have been a slight chance of seeing them. Jon, our guide told us that only last year they had Northern Lights 4-5 days in a row “the whole sky light up like a christmas tree” – how beautiful that must be.

Aurora Borealis timelapse HD – Tromsø 2010 from Tor Even Mathisen on Vimeo.

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One screwed up flight with Lufthansa | Chicago-Düsseldorf

December 10th, 2010

Last week I came back to Vienna on a Lufthansa flight via Düsseldorf. Coming back home from a holiday is never much fun, but I like flying so that’s always something to look forward to. Unfortunately not when things go wrong for 8 hours straight.


Something’s wrong… Photo: Lea

The asian vegetarians

A group of 7 Germans, who where actually supposed to be on a flight to Frankfurt, which was delayed because of the heavy snowfall and somehow made them change plans and get on the flight to Düsseldorf (yay!).

To start with, a middle aged couple, who scored the front row and more legroom (she was sooo short). When I checked in and asked for the emergency row all I got to hear was “You NOT tall, there are people who are 2 feet tall” And I was just thinking “But, are they on this flight? And do you really think that (she was looking at my Austrian passport at the time) I know how tall 2 feet is?”

Secondly, a young couple, I guess quite ok. And three elderly grandmas. Very worried about Asian vegetarian food. And somehow the ordinary second food choice, which was vegetable pasta was not enough for them. But it got worse – 5 of those people switched seats, so that when they where saying how they’d been promised Asian vegetarian food at the airport, the flight attended wouldn’t find the right seats. It was like a cabaret.


Jealous looks from the row behind towards the couple, who already have their Asian vegetarian meal. Photo: Lea

The smell sock from behind

OK. I like stretching and putting my feet up too (see my emergency row request, and yes I’m 182cm tall), but I try not to hit other people’s elbow from behind, as my lovely Non-Arabic speaking seat neighbor from behind. How do I know he doesn’t speak arabic? Because his tv screen would only talk to him in Arabic and I seriously must have believed hitting the screen (aka my back) would beat the Arabic out of it. The flight attended was able to fix that problem, not the smelly sock though..


One ugly sock. Photo: Lea

The big one

So when the time came to simply plug in my earphones and slip into another world through a movie I got to experience real Lufthansa technician’s handy work. My foldable screen, which came out of my armrest was facing the other way. Facing the Asian vegetarians in the row in front. AND it didn’t work. The flight attendant was pretty speechless herself and then explained that this screen was broken the other day and now they must have “fixed it”. I just really wonder how you can fix a broken tv and not try turning it on and not see it’s screwed on the wrong way? I honestly hope they have different technicians working on the plane itself and it’s interior…


My screen screwed on the wrong way. Photo: Lea

I’m not saying that Lufthansa is all bad, it was way better than my flight to NY with LOT (hardly any food, a beamer for everyone to watch the same movie there and on the way back and earplugs that are just cables to let through the air and the sound..bend them and the volume goes down). But, there where definitively some things that went wrong for me, no 1 and 2 not being Lufthansa’s fault. Still, I’m not sure personally if I’ll fly with Lufthansa again any time soon.

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