Lieber Gardasee!

Vielleicht kannst du dich noch an unsere erste Begegnung erinnern? Es war im September letzten Jahres, da haben wir uns endlich gesehen. Dabei hab ich doch schon so viel von dir gehört und nie hat es mit einem Besuch geklappt. Entweder warst du gerade zu weit weg, oder hattest gerade soviel Besuch, dass ich keinen Platz mehr gefunden hab. Das nächste Mal passiert mir das nicht mehr, jetzt gibt es ja HouseTrip und so, dann klappt’s auch mit den Nachbarn.

Wunderschön warst du. Im Sturm wie im prallen Sonnenschein. Ein wenig frisch war das Wasser, erfrischend für meinen Geschmack. Oh und das Essen! Gar nicht sattsehen und essen hab ich mich können von den leckeren Oliven, dem italienischen Brot, den reifen Tomaten und dem leckeren fangfrischem Fisch. Besonders schön fand ich es Abends am Seeufer zu sitzen und zu picknicken. Ein Sonnenuntergangs-Picknick, das seinesgleichen sucht. Erst im Schatten eines Olivenbaumes, dann im Schatten des Berges bis sich langsam die Sonne am Horizont verzogen hat und nur mehr in der Ferne ein kleiner Lichtstreifen zu sehen war.

Und auch Charme hattest du! Die leicht abbröckelnde Wände der vielen Villen in Riva del Garda haben es mir angetan. Ohne sie wäre der Ort nur halb so schön. Es gehört zu dir. Wie Gelato zu einem Italienurlaub. Oh Gelato! Auch diese Kunst beherrscht du nahezu perfekt. Am besten hat es geschmeckt nach einer langen Radtour. Zum Beispiel vom Tremalzo am Single Trail hinab. Eine Tortur, oh ja. Und zugleich eine wunderbare Freude, an die meine Muskeln mich noch eine ganze Weile heiter erinnert haben.

Das nächste Mal werden auch meine Muskeln vorbereitet sein, meine Haut mit Sonnencreme gewappnet und die SD-Carde meiner Kamera blitzeblank gefegt sein.

Nun denn, ich hoffe es geht dir gut und wir sehen uns bald!

Mille baci,
das Mädchen mit viel Fernweh

 

 

 

 

 

 

 

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