La tour du chocolat – Eine kulinarische Reise durch die Schweiz

Die Schweiz ist nicht alleine das Land der hohen Berge und der neutralen politischen Haltung. Vielmehr gilt es als Heimat vieler kulinarischer Genüsse. Sie sollten unbedingt einmal probiert werden und dürften den Urlaub nahe den Alpen geschmacklich abrunden.

Die Lust am Fleisch

Die Kantone Graubünden und Wallis locken ihre Gäste mit einer ganz besonderen Spezialität. Die Rinder, die weite Teile des Jahres auf den Bergwiesen verbringen und in der Blüte ihrer Kraft verarbeitet werden, gelten als Fleischspezialität der besonderen Art. Der Schinken wird geräuchert und an der Luft getrocknet. Hier erhält er sein würziges Aroma und seinen herben Charakter. Aber auch Wurst und Rohfleisch aus dieser Region müssen unbedingt verköstigt werden. Traditionelle Rezepte, zu denen etwa das Bestreichen mit Apfelsaft gehört, erhöhen das Aroma und lassen es noch lange als wunderbare Erinnerung nachklingen.

Mit herzhaftem Käse gesegnet

Die Kühe auf den Weiden geben aber nicht alleine ein köstliches Fleisch ab. Vielmehr produzieren sie ebenso Milch, aus der später Käse produziert wird. Die Kantone Bern und Appenzell gelten dabei als führend, da die Lebensmittel hier mit speziellen Gewürzen und manch edlem Geist bestrichen werden. Insbesondere die Verwendung regionaler Kräuter verleiht jedem Käse eine typische Note, die sich bereits in den anderen Kantonen nicht mehr nachahmen lässt. Aber auch die Ruhe und Entspannung, die die Rinder auf den Bergwiesen wahrnehmen, ist der Milch und allen daraus gewonnenen Speisen deutlich anzumerken.

Das Brot gehört dazu

Doch was wären Käse und Schinken, wenn dazu das passende Brot fehlt? Weit verbreitet ist auch in der Schweiz die Verwendung von Hefe oder Sauerteig. Wer jedoch eine ausgiebige kulinarische Tour durch die Alpenrepublik anstrebt, sollte mit dem Mietwagen bin in das Kanton Tessin fahren. Dort wird der Teig mit einem Schuss Öl angereichert. Meist handelt es sich dabei um ein regionales Erzeugnis aus Oliven, Raps oder anderen Pflanzen. Doch selbst während des Reifeprozesses dieses dickflüssigen Speisemittels werden bestimmte Kräuter hinzugesetzt, die sich später im Geschmack des Brots erkennen lassen.

Die alkoholische Begleitung

Zu einer herzhaften Speise passt am besten ein köstliches Getränk. Hierbei geht es sogar hochwertig zu: Nahezu jedes Kanton des Alpenlandes verfügt über eigene Anbaugebiete des Weins. Die Rebsorten können dabei erheblich variieren. Ihnen allen gleich ist jedoch die natürliche Reife langer Sonnentage. Wer es etwas deftiger mag, greift dagegen zum Bier. Im Vergleich zu deutschen Erzeugnissen dürfte dieses allerdings etwas milder und süffiger daherkommen – es wird nämlich mit weniger Hopfen versetzt, wodurch ihm zuweilen die herbe Note fehlt. Sowohl der Wein als auch das Bier runden die Mahlzeit jedoch zünftig ab.

Der Kaffee als Krönung des Tages

Nicht nur am Morgen, sondern auch am Abend gilt der Kaffee als beliebtes Getränk, um entweder den Tag kraftvoll einzuläuten oder ihn entspannt ausklingen zu lassen. In der Schweiz werden unterschiedliche Röstverfahren und Bohnen verarbeitet. Besonders beliebt es stets aber der Milchkaffee. Er wird zu gleichen Bestandteilen aus Milch und Kaffee zubereitet. Zwar wird das Getränk nicht zu den Hauptspeisen des Tages serviert, kann dagegen aber immer außerhalb derselben genossen werden. Gerne trifft man sich etwa auf ein kurzes Gespräch mit Freunden in einem Lokal und zelebriert diese Tradition.

Ein lieblicher Geschmack

Darüber hinaus werden in der Schweiz wunderbare Süß- und Backwaren hergestellt. Insbesondere in dem Kanton Bern lassen sich einige historische Fabriken finden. Auch für die Zubereitung der Schokolade gilt: Es darf gerne etwas milder sein. Würzige Noten und herbe Aromen werden seltener geschätzt. Vielmehr muss die Kakaobohne mit einem ordentlichen Schuss Milch cremig gerührt werden, ehe sie ihre künftige Form annimmt. Stets kann aber ebenso etwas Alkohol das Aroma abrunden. Zudem wird sehr häufig mit Früchten gearbeitet: Die natürliche Süße der Birnen und Äpfel führt zum Verzicht auf Zucker. Die Köstlichkeiten schmecken damit nicht alleine lecker, sondern können oftmals auch ohne Gewissensbisse verzehrt werden. Eine kulinarische Reise durch die Schweiz muss daher keine Sünde sein.

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